Pfarrei St. Ulrich und Afra, Augsburg

Die Orgeln der Basilika

Die grosse Sandtner-Orgel auf der Westempore Die Geschichte der Orgeln bei St. Ulrich und Afra reicht weit in den Anfang des zehnten christlichen Jahrhunderts zurück. Heute steht auf der Westempore die große Sandtner-Orgel aus dem Jahr 1982/98.
Mit ihren 70 klingenden Registern auf vier Manualen und Pedalwerk orientiert sich die Disposition der neuen Orgel an verschiedenen Strömungen und Höhepunkten in der Geschichte des Orgelbaus. Ihre Zusammenstellung ist dennoch sinnvoll aufeinander bezogen.
Die klassischen Werke sind das Hauptwerk, das Rückpositiv und das Pedalwerk. Das Brustwerk ist eher barock, während das Schwellwerk die Romantik vertritt. Von den mehr als 3000 Pfeifen stammen 906 aus der alten Orgel. Die größte Pfeife misst 9 Meter, die kleinste 5 mm (ohne Fuß). Das ganze Instrument ruht mit einem Gewicht von 30 Tonnen auf einer Stahlträgerkonstruktion.
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Schneckenorgel Etwas versteckter - in der Schneckenkapelle über der Sakristei - befindet sich die Marienorgel (II/18, erbaut 1925 durch die Gebrüder Hindelang, Ebenhofen/Allgäu). Wegen des Beinamens der Marien-Kapelle wird diese Orgel auch “Schnecken-Orgel” genannt.
Im Hochchor der Basilika steht zusätzlich noch ein fahrbares Portativ (I/6).