Pfarrei St. Ulrich und Afra, Augsburg

Unsere neue Heiltumskammer

In einem feierlichen Festakt, gestaltet von Basilikachor und Ulrichsbläsern, wurde am Abend des 23. April 2004 die neugestaltete Heiltumskammer in der Basilika durch Weihbischof Josef Grünwald und Monsignore Franz Wolf gesegnet und für die Besucher der Kirche geöffnet.
Einweihung der Heiltumskammer
Blickfang der neuen Heiltumskammer ist das kostbare Reliquiar des Ulrichskreuzes, das der Überlieferung nach aus dem Holz des Kreuzes Christi gefertigt dem Hl. Bischof Ulrich bei der Schlacht auf dem Lechfeld 955 zum Sieg über die Ungarn verholfen hat.
Ulrichskreuz
Die fünf Glasvitrinen beherbergen außerdem den Ulrichskelch, Ulrichsreliquien, liturgische Objekte von Nachfolgern des Hl. Bischof sowie Funde aus frühchristlichen Priestergräbern.
Ulrichskelch
Über das Untergeschoß, in dem die restaurierte Kasel und weitere Ulrichsgewänder gezeigt werden, gelangt man in den Außenbereich, von wo aus Reste des ehemaligen Klosters und die Ruine der zur Zeit von Bischof Simpert errichteten Godehard-Kapelle zu sehen sind.
Kasel des Hl. Ulrich
Pfarrer Wolf betonte, die Reliquien seien Zeugen gelebter Frömmigkeit, die Heiltumskammer unterstreiche die Bedeutung der Maximilianstraße als Pilgerweg und sei ein nicht unbedeutender Beitrag zur Bewerbung Augsburgs als Kulturhauptstadt.
Eine ausführliche Beschreibung enthält der im Deutschen Kunstverlag erschienene Katalog (ISBN 3-422-06494-X) mit dem Titel „Die Heiltumskammer - Der mittelalterliche Reliquienschatz von St. Ulrich und Afra in Augsburg”, erhältlich in der Sakristei und im Pfarrbüro von St. Ulrich und Afra zum Preis von 10,- Euro.

Noch ein paar Bilder der Einweihungsfeier

Einweihung der Heiltumskammer Einweihung der Heiltumskammer Einweihung der Heiltumskammer Einweihung der Heiltumskammer Einweihung der Heiltumskammer Einweihung der Heiltumskammer Einweihung der Heiltumskammer Empfang in der Sakristei Empfang in der Sakristei Empfang in der Sakristei Empfang in der Sakristei

Externe Links zur Heiltumskammer

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G. Brunner